StartseiteSchützengilde

Kurzporträt

Die Schützengilde wurde 1958 gegründet. Ziel der Gründer war es der Jugend eine Sportart zu geben, die ganzjährig asusgeübt werden konnte. Durch Spenden und durch Beiträge, die für ein Jahr im Voraus zu bezahlen waren, kam genug Geld zusammen, um drei Luftgewehre und eine Luftpistole anzuschaffen. Auch der Schießstand in der Gastwirtschaft Petersen konnte davon finanziert werden. Die Schützengruppe schloss sich dem TSV Moldenit - Kahleby an, behielt aber die sportliche und finanzielle Unabhängigkeit.

Die Füsinger Schützen wurden aktiv von den Sportschützen des TSV Silberstedt unterstützt, mit Rat und Tat konnten so die Gründungsschwierigkeiten überwunden werden. Die Schützengruppe erreichte so, so gute Leistungen, dass sie im Rundenwettkampf — einer Art Punktrunde — auf Bezirksebene teilnehmen konnten. Auch errangen sie bei Wettbewerben mit befreundeten Vereinen mehrere Wanderpokale. Besonders erfolgreich war die Jugendmannschaft 1963. Die Jugendschützen Margrit Stamp, Wilhelm Kall, Claus Petersen und Ulf Güntrath wurden Bezirksmeister. Ulf Güntrath war gleichzeitig auch bester Einzelschütze.

Trotz dieser Erfolge hatte die Schützengruppe Schwierigkeiten. Da war es die nur kleine Zahl der aktiven Schützen. Oft fiel es schwer, die vier besten Schützen für eine Mannschaft zusammenzubekommen. Das häufige Auf- und Abbauen des Standes in der Gastwirtschaft Petersen, da der Saal oft für andere Veranstaltungen gebraucht wurde.
Einerseits war es schwierig, eine günstige Trainingszeit für die Jugend und Junioren zu finden.
Andererseits musste immer ein Jugendwart während des Trainings anwesend sein. Da dieser berufstätig war, war ein Einsatz am frühen Nachmittag oft nicht möglich.
All diese Schwierigkeiten führten 1965 dazu, dass das allgemeine Sportschießen eingestellt wurde.
Die Mitglieder beschlossen aber, das Preis- und Königsschießen als Schützengilde weiter durchzuführen. Es sollte jährlich am Himmelfahrtstag geschossen werden und am folgenden Sonnabend gefeiert werden. 1971 konnte kein Gildeschießen stattfinden. Der Vorstand hatte übersehen, dass die amtliche Zulassung abgelaufen war. Während des laufenden Wettbewerbs erschien um 11.30 Uhr der örtliche Polizeibeamte und erklärte den Stand für gesperrt. Trotz aller Versuche, ihn umzustimmen, blieb er bei seiner Entscheidung. Ein harter Schlag für die Gilde! Der Stand wurde vorschriftsmäßig umgebaut und vom Ordnungsamt abgenommen, so dass 1972 wieder geschossen werden durfte. Seit dem Jahr 1973 ermitteln auch die Frauen ihre Schützenkönigin.

Satzung der Schützengilde
ImpressumDatenschutzKontakt